O sole mio!
Heute stand eine lange Etappe im Programm, von Paso Robles nach Santa Maria in 130 Kilometern. Und erneute Begegnungen mit dem One-and-only Highway 1 sowie der Pazifikküste. Ein paar tolle technische Abfahrten wurden uns ebenfalls in Aussicht gestellt. Die Vorfreude war also gross!
Doch was war nur mit dem Wetter los? Auf dem Weg vom Frühstück zum Zimmer fielen erste Regentropfen … OK, nicht klagen – Wind und Wetter gehören zu einer solchen Tour dazu. Und wir haben ja entsprechende Kleidung dabei.
So traten wir in die Pedale und liessen uns nochmals duschen, allerdings mit Dreckwasser, denn dieser Boden sah wohl schon lange kein Wasser mehr. Mit einem Blick ge’n Himmel summte ich „O sole mio“ vor mich hin, mit der Hoffnung, die Sonne zu wecken. Dies gelang dann auch. Nach einer gefühlten Stunde verzogen sich die Regenwolken.
Heute waren die Berge im ersten Drittel schon fast abgehakt. Die beiden SAG Stops lagen beide an schönster Beach-Lage, und die Nüsse, Äpfel, Riegel und Prezel schmeckten noch besser als sonst. Die Route war traumhaft – links erneut die Golden Hills of California und rechts Sanddünen und das Meer. Wir fuhren an Weinreben, Erdbeerfeldern und Brussel Sprouts vorbei, und insbesondere die Erdbeeren dufteten schon von weitem! Die letzten Meilen blies uns der Wind förmlich nach Santa Maria (Rückenwind), das war ein Spass!

















Kommentare